Kains Reise zum Abyss – [Part 1]

Diese Welt ist ein Ort, ein Hort für die verschiedensten Wesenheiten. In den Jahrtausenden nach menschlicher Zeitrechnung, in der ich bereits existiere, habe ich Vieles bereits getroffen. Manches kennt die Menschheit, vieles versteckt sich gekonnt in der Welt der Fantasie. Allgegenwärtig, erlebbar in Filmen, Serien und auch Büchern.

Aber die Wahrheit, obwohl so direkt und vor aller Augen präsentiert, die erfährt der Mensch so nur niemals.

Und die Frage, die ich mir trotz meines Wissens stelle, ist ob er dies auch nicht anders wünscht?

Ist es nicht interessanter von etwas zu träumen, als es dann in der Wirklichkeit zu erleben? Wissend, dass alleine die Realität, das kalte, harte Beil, die Erfahrung schmälern wird?

Ist dies nicht wie die Suche nach dem Selbst?

(Info: Das ist Part 1 der Story. Mehr Informationen: About)

Man sucht, sobald die Intelligenz die Kontrolle übernimmt und man bereitwillig Wissen sammeln will. Um es besser oder auch nur anders zu machen als Jeder zuvor. Und doch bleibt man für die wahre Erkenntnis verschlossen, da diese Veränderung und Arbeit vom Menschen verlangt. So kreist man auf Pfaden, die man bereits ausgetrampelt hat und erfreut sich über phasenweise neue Blickwinkel, die nur verstecken, dass man sich auf der Stelle bewegt.

Du wunderst Dich sicher, dass ich so etwas weiss, mir darüber Gedanken mache.

Dabei bin ich doch ein Dämon und ebenso nur ein blutsaugendes Monster.

Ich verurteile Dich nicht dafür.

Wie nur könnte ich dies?

Du bist nur eine Eintagsfliege im Vergleich zu mir. Und auch wenn ich der Dunkelheit angehöre, Blut trinke und auf ewig verdammt sein werde, so bin ich doch ein Lebewesen.

Die Natur des Lebens ist die Bewegung, die Weiterentwicklung, die Sucht nach Erfahrungen.

Und wenn auch tot, so lebe ich.

Eben untot.

Was heißt, ich bin der pure Gegensatz, schon in meiner Natur und Existenz verewigt. Ein Hohn alles Lebenden. Eine urwitzige Laune der Übernatur.

Ein Parasit, der sich nicht damit begnügt nur das Leben der Menschen zu stehlen, nein, ich kopiere auch ihre ewige Suche.

So suche ich nicht und tue es doch.

So weiss ich unendlich viel und bin doch nur ein naiver Schmetterling im Himmel des Kosmos.

So bin ich ein blutrünstiges Monster, als auch der Philosoph der ewigen Schatten. Niemals zu vergessen, zu ignorieren oder zu übersehen.

Wenn auch gleich man dies nur zu leicht tut. Im Blick in das Licht vergessen Menschen den unscheinbaren Schatten, der ihnen ewiglich folgt.

Ich habe es leichter.

Denn meine Verdammung erspart mir diesen Konflikt.

Ich bin die Dunkelheit, ihr einziger Meister und muss mir um Licht keine Gedanken machen.

Ich weiss.

Ich präsentiere mich.

Ich muss zeigen, wie besonders und einzigartig ich bin.

Das ist der Fluch der Dunkelheit.

Wird man nicht wahrgenommen, so vergisst man sich selber.

Genau deswegen brauche ich euch Menschen.

Ihr seid unbezahlbar in der Wahrnehmung.

Ihr alleine macht aus uns die Dämonen und Teufel, die ihr so sehr fürchtet.

Ok, ich ende hier mein weitschweifendes Geschwafel.

Widmen wir uns wieder der Geschichte, denn um ihretwillen seid ihr auch nur hier, wie ich zähneknirschend mir eingestehen muss. Nicht, um meine Existenz zu beweihräuchern, auch wenn ich danach fast süchtig bin. Der Fluch einer Erfahrung, die sich immer weiter teilen und präsentieren will. Schluss für jetzt.

Navigation

Das erste Kapitel der Story
Legends of Kain

„Ich bin nicht böse, nicht verdammt oder verkommen. Mein Weg ist nur ein Anderer. Abseits jeden Gesetzes, das Ihr erschaffen habt. Fern von jeder Einordnung oder mathematischen Gleichung. Ich bin frei von dem Allen. Von Gut und Böse. Göttern und Teufeln. Sinn und Schicksal. Regeln und Beschränkungen. Nichts mehr gibt es für mich. Und doch habe ich alles.“ „Ich war ein Kaiser, ein König, Priester, Gott, Teufel und Dämon. Was die Menschen wollten, das gab ich Ihnen. Und nun bin ich Dein Traum, Deine Geschichte. Folge mir in die tiefsten Schatten, die jedes Licht verdrängen und verschlucken.“ Die Legende Kain, Lilith, Odin, der Berserker und die Walküren. Vampire und Werwölfe. Eine Zeit, vor unserer Zeit? Andere Welten, Dimensionen und auch Flüsse der Zeit. Hexen, Magie und selbst Merlin, die hier nun wieder entstehen. Eine Geschichte, die Anfang, als auch Ende bedeutet.Das dunkle Zeitalter, die ewige Nacht.Was Dich erwartet, ist im Jetzt noch nicht einmal erahnbar. Wenn auch gleich es schon begonnen hat. (Format PDF; Umfang 460 Seiten; Sprache: Deutsch)

Follow me

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.